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Im Interview: Michael Wiedemann und Udo Posch


Was bedeutet für Sie Kultur?


Kultur regelt das Verhalten des Einzelnen zu seiner Umwelt, das schließt die Schattenseiten aber nicht aus. Das ist sicher ziemlich allgemein geantwortet. Wenn sie die Kulturnische für Schöngeister meinen, da kenne ich mich nicht so aus. Das ist auch sehr individuell, z.B. die Beweggründe ins Theater zu gehen oder so.

Was finden Sie besonders am kulturellen Leben Kassels?


Ich finde hier ein normales kulturelles Leben für eine Stadt dieser Größe vor. Es gibt wunderbare Merkmale wie beispielsweise das „Kulturzelt“, das auf einfache Weise funktioniert, wie auch viele viele andere schöne Projekte kleinerer Initiativen. Anstrengungen der mhk (museumslandschaft hessen kassel) interessante Einzelausstellungen zu realisieren sind geglückt. Auch hoffe ich auf den neuen Leiter, Rein Wolfs, der Kunsthalle Fridericianum.

Was waren für Sie kulturelle Höhepunkte der letzten Zeit?

Besondere Höhepunkte seit vier Jahren ist der Kasseler Fotofrühling, der vom Kasseler Fotoforum veranstaltet wird. www.kasselerfotoforum.de

Haben Sie Visionen zur Kassels Kultur?


Das die Entwicklung des Kasseler Fotofrühlings, den das Kasseler Fotoforum zum 4. Mal ausgerichtet hat, international an Bedeutung gewinnt. Schon jetzt hatten wir mit Martin Parr und dem Niederländischen Fotomuseum große Beachtung gefunden.

Eine Fee erfüllt Ihnen einen Wunsch, welcher wäre das?

Die Einrichtung einer bedeutenden fotografischen Sammlung im Zusammenhang der mhk.

Was war Ihr erstes kulturelles Highlight in Kassel?


Etwas für Insider: 1978, die damaligen Hausmeister der Kunsthochschule.

Was empfehlen Sie dem Kulturnetz?


Das Kulturnetz ist eine gute, interessante Institution. Besonders wichtig finde ich die derzeitigen Bemühungen, das Thema Kultur der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt in den Blick zu rücken.

Das Gespräch führte Udo Posch