Arbeitsgruppen 

KulturWerkstätten

Künstler und Jugendliche arbeiten im Stadtteil zusammen

In Kassel gibt es eine vielseitige Kunst- und Kulturszene mit zahlreichen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Auch Kindergärten und Schulen gehen neue Wege in diesem Bereich. Aber noch immer haben viele Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu musischen Freizeitaktivitäten. Wie dies verbessert werden kann, war die Ausgangsfrage der „KulturWerkstätten“, einem gemeinsamen Projekt des „Kulturzentrum Schlachthof“ und des Vereins „KulturNetz Kassel e.V.“. Die Gründung der KulturWerkstätten" wurde möglich durch den Erhalt des Hauptpreises des von der Kasseler Sparkasse ausgeschriebenem „Jubiläumspreises 2007 „Jugend profitiert“ für ihr gemeinsames Projekt „Künstler aktivieren Kinder – Vernetzungen der Anbieter verbessern und neue Zugänge zu benachteiligten Kindern schaffen“. Den beiden Partnern, Kulturzentrum Schlachthof und KulturNetz Kassel e.V., geht es darum, Jugendlichen durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur eigene Potentiale bewusst zu machen und ihnen neue Ausdrucksmittel anzubieten. Auf der anderen Seite sollten Künstlern gesellschaftliche Themen erschlossen werden.

Mit der Förderung war es den beiden Trägern möglich, in den Stadtteilen „Brückenhof“ und „Nordstadt“ Jugendkulturarbeit zu initiieren und zu stärken. Durch das Angebot der „Kultur-Werkstätten“ können sich junge Leute an kulturellen und künstlerischen Aktivitäten beteiligen, die bisher keinen oder nur wenigen Zugang zu künstlerisch-kreativen Freizeitaktivitäten hatten. Angeboten werden beispielsweise Trommel-Workshop, besondere Malkurse, Film- und Theater-Workshops.

Der Vorbereitungsprozess zeigte, dass diese Jugendlichen nur zu erreichen sind, wenn sich Künstler/innen oder Kunstpädagogen mit den Jugend- und Sozialarbeiter/-innen vor Ort vernetzen und ihre Methoden aufeinander abstimmen. Wie das in der Praxis aussieht und welche Rahmenbedingungen dazu erforderlich sind, soll in einer Tagung zu dem Thema „Kulturelle ästhetische Bildung im Stadtteil – Jugendliche erreichen“ vertieft werden, die bereits in der ersten Phase die praktischen Angebote in den Stadtteilen begleitete.

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Fortbildung: Flyer, Dokumentation, Impressionen der Tagung, Dokumentation "Herzklopfen"