AG Bildende KünstlerInnen
Ansprechpartner:
Ute Mescher ute_mescher(at)gmx.de
Seit 15.01.2008 trifft sich regelmäßig eine Gruppe Bildender KünstlerInnen in den Räumen des KulturNetzes Kassel.
Die Diskussion setzte sich mit der Situation und den Bedürfnissen der Künstler in Kassel auseinander. Lösungsvorschläge sollen erarbeitet werden. Die Moderation übernehmen Dirk Schwarze und Ute Mescher.
Die Feststellung, dass Kassel eine große Anzahl interessanter Initiativen beherbergt, die eher/ oft? prekäre finanzielle Situation von Künstlern vorhanden ist und die Frage, was die Gesamtsituation verbessern könnte, standen am Anfang. Die zentralen Fragen waren: Woran liegt es, dass angefangene Initiativen, Aktivitäten in den vergangenen Jahren wieder aufgegeben wurden (z.B. Produzentengalerie)? Woran lag Warum der mangelnde Erfolg? Was können wir dagegen tun, ohne dass die Verantwortung nur bei Einzelnen liegt? Wie die Kräfte bündeln, was verbessern?
Folgende Punkte wurden diskutiert:
Als hinderliche Faktoren wurde das Image von Kassel benannt: Trotz Documenta fehlen Ausstellungsflächen?Bezug zur D.?, die Präsentation und Vermarktung erfordert zu viel Kraftanstrengung des Einzelnen. Es fehlt auch der Überblick über die vorhandene Kunstszene in ihrem ganzen Facettenreichtum. Gemeinsames Engagement ist selten vorhanden. Eine mangelnde Finanzierung von Projekten wird u.a. durch das "Gießkannen-Prinzip" bei Förderungen verstärkt.
Was braucht die Kunstszene?
Themen: Sicherung einer Ausstellungsmöglichkeit/eines Ausstellungsortes mit mehrjähriger Finanzierungszusage. Transparenz und Bündelung der Förderung. Überprüfung und Diskussion von verschiedenen Modellen (z.B. Produzentengalerie).
Da die Szene heterogen ist, sollte das KulturNetz als "Dach" fungieren, das heißt: Offene Räume des Austausches bieten, in denen keine Gruppe ausgeschlossen wird, sowohl gemeinsame, wie getrennte Aktivitäten unterschiedlicher Gruppen möglich machen.
Resultat der Diskussion:
Bildung einer Arbeitsgruppe. Diese besteht vorläufig aus 10 Personen und ist offen für andere Interessierte.
Vorschläge für die Arbeitsgruppe:
- Atelierrundgang sichern und erweitern, Vorgehen überlegen (AG Rundgang)
- Aufbau von konstanten Ausstellungsräumen (AG Räume), in der die verschiedenen Gruppen im Rotationsprinzip ausstellen können, dabei aber auch die Verantwortung übernehmen. Ziel ist es, kontinuierlich verschiedene Ausstellungen zu zeigen
- Fortschritte der AG's in weiteren offenen Treffen (z.B. halbjährlich) vorstellen und diskutieren (Treffen-AG Open Space)
Termine für die nächsten Treffen finden Sie unter Aktuelles. Protokolle der Treffen, Arbeitspapiere im Archiv

